by

Staatstheater Hannover haben Spielplan 2020/2021 vorgestellt

Die Staatstheater Hannover haben ihren Spielplan für 2020/2021 vorgestellt. Nachdem der Spielbetrieb sowohl in der Staatsoper als auch im Schauspielhaus aufgrund der Corona-Pandemie aktuell ausgesetzt wurde, will man nach der Sommerpause wieder starten.

Im Schauspiel stehen 26 Neuproduktionen, darunter neun Ur- und Erstaufführungen, auf dem Programm. Zu den Premieren kommt eine Übernahme des Bonner Theaters, die Fortsetzung vieler Formate wie der „Universen“ oder dem „ABC der Demokratie“ sowie ein breit angelegtes Vermittlungsprogramm. Darüber hinaus werden insgesamt sieben Produktionen, die aufgrund der coronabedingten Spielzeit-Unterbrechung nicht mehr gezeigt werden konnten, in die nächste und übernächste Spielzeit verschoben.

Eröffnet wird die neue Spielzeit im September mit „Don Karlos“ von Friedrich Schiller, worauf „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist folgt. Als Musical gibt es ab November „Hedwig and the angry Inch“ von John Cameron Mitchell und Stephen Trask im Schauspielhaus zu sehen, im Ballhof stehen Stücke wie „Das Bildnis des Dorian Gray“ nach dem Roman von Oscar Wilde oder „Der Schimmelreiter“ nach der Novelle von Theodor Storm auf dem Spielplan. Den vollständigen Spielplan gibt es auf der Webseite des Schauspielhauses.

In der Staatsoper wird es zehn Opern-Neuproduktionen sowie 16 Wiederaufnahmen geben. Außerdem stehen acht Sinfoniekonzerte, drei Kinderkonzerte sowie Sonderprogramme auf dem Spielplan. Eröffnet wird die Spielzeit im September mit der Oper „The Greek Passion“ von Bohuslav Martinu, die eine Woche vor ihrer ursprünglichen Premiere im März wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste. Insgesamt werden vier Produktionen, die dem Corona-Shutdown zum Opfer fielen, in die kommende Spielzeit übernommen.

Mit „Carmen“ von Georges Bizet und „Otello“ von Giuseppe Verdi werden zwei große Opernklassiker zur Aufführung kommen, als Musical ist Stephen Sondheims „Sweeney Todd“ geplant. Wiederaufgenommen werden unter anderem Mozarts „Don Giovanni“ und „Die Zauberflöte“, die gefeierte Inszenierung von Giacomo Puccinis „La Bohéme“ sowie die seit Jahrzehnten in Hannover gezeigte Inszenierung von Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Im Ballhof wird außerdem weiterhin das Musical „Heute Abend: Lola Blau“ zu sehen sein. Darüber hinaus wird es jeweils drei Premieren und Wiederaufnahmen im Ballett geben, zudem kehren der Opernball und das Kinderfest in die Oper zurück. Den vollständigen Spielplan gibt es auf der Webseite der Staatsoper.

Die kommende Spielzeit wird aufgrund der Corona-Pandemie sowohl im Schauspielhaus als auch im Opernhaus mit zahlreichen Auflagen und Schutzmaßnahmen einhergehen. Dazu gehört vor allem die Reduzierung der Platzkapazitäten, um die vorgeschriebenen Abstandsregeln einzuhalten, was auch Auswirkungen auf das Abonnementsystem der Staatstheater Hannover haben wird. Anders als bisher gewohnt, werden die Vorstellungen der Staatsoper an vier Terminen in den Vorverkauf gehen, jeweils mit zwei Tagen exklusivem Vorkaufsrecht für Festplatz-Abonnenten.

Text: Dominik Lapp

Dominik Lapp ist der Gründer von kulturfeder.de. Als Kultur- und Lokaljournalist schreibt er außerdem unter anderem für die Neue Osnabrücker Zeitung und andere Medien. Er führte Regie bei den Pop-Oratorien "Die 10 Gebote" und "Luther" sowie bei einer Workshop-Produktion des Musicals "Schimmelreiter". Darüber hinaus schuf er die Musical-Talk-Konzertreihe "Auf ein Wort".

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Es gelten unsere Bedingungen zum Datenschutz sowie zur Nutzung / AGB. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen